Review CrossFit Open 2013

//Review CrossFit Open 2013

Review CrossFit Open 2013

Leipzig, Dresden, Kassel, Nürnberg, rund 1800 mit dem Auto zurückgelegte Kilometer. 5 Wochen, 5 Workouts. 5 Wochen der blanke Wahnsinn, 5 Wochen CrossFit Open 2013.

Einige besonders stark motivierte Athleten aus der Leipziger Region haben sich dem Abenteuer gestellt und um jede Wiederholung bzw. Sekunde gekämpft. Am Ende waren wir um eine Sache reicher – wir haben an Erfahrung dazu gewonnen. Insgesamt war die erste CrossFit Saison ein intensives Erlebnis. Man hat sich von Mittwoch zu Mittwoch gehangelt und konnte kaum erwarten was die Anforderungen im nächsten Workout sind. Viele haben dafür auch den Schlafmangel in Kauf genommen und die Bekanntgabe live in der Nacht verfolgt.

Teilweise sahen die Workouts auf dem Blatt Papier lösbar aus, aber während des WOD kam oft die Ernüchterung. Viele beherrschen die einzelnen Skills, aber unter Belastung werden die Karten nochmal völlig neu gemischt und jede Schwäche kommt zum Vorschein. Genauso ist die Taktik nicht zu vernachlässigen. Oft wurde das Pulver schon in den ersten Runden verschossen und dementsprechend fiel das Tempo schnell ab. Nur wer angetreten ist, wird diese Erfahrung teilen können. Wie sagt man: „Hinterher ist man immer schlauer.“ Deswegen war es keine Seltenheit, auch mal ein WOD zu wiederholen. Quasi hat man sich am Freitag das erste Mal mit 13.1 (Burpees + Snatch) auseinandergesetzt und am Sonntag, nur zwei Tage danach, nochmal unter fiesen Muskelkater den Übungen gestellt und erstaunlicherweise fünf bis zehn Wiederholungen mehr realisiert.

Welches WOD war beliebt oder eher gehasst? Wie sehen die Highlights in den fünf Wochen aus? Jeder Athlet teilt anbei seine Erfahrung. Zur besseren Einschätzung der Leistung – alleine in der Region Europa haben sich über 8.600 Athleten/innen angemeldet und aus Deutschland traten mehr als 450 an.

Alex S. (Platz Dtl.: 252 / 3052. EU)

Rückblick? Die Gedanken während eines Workouts sind im Nachhinein schwer zu beschreiben. Dennoch: „Warum tue ich mir das an?“  war mit ziemlicher Sicherheit der Leitgedanke während den 5 absolvierten Workouts.
Zufriedenheit? Nein. Unzufriedenheit? Ja. Einige Fähigkeiten wie Double-Unders und Chest2Bar Pull-Ups unter Belastung während eines Workouts sind noch nicht zu 100% abrufbar. Beweglichkeit, Geschicklichkeit und Balance sind Attribute die in den folgenden Monaten verbessert werden müssen.
Erlebnis? Erfahrung? Das Gefühl CrossFit und die Community – unbeschreiblich. Ob Dresden, Kassel oder Nürnberg, nach ein paar Minuten in der Box fühlt man sich wohl. Frei nach dem Motto „Home is where the Box is.“
Ausblick? Ziele? „Less talk, more chalk!“

Alex B. (Platz: 222 / 2724.)

Die CrossFit Open boten für mich die perfekte Gelegenheit, um die hart erarbeiteten Trainingsleistungen im Wettkampf zu testen. In den WODs war schnell der Unterschied zwischen Training und Wettkampf zu spüren. In diesem Jahr liegt der Fokus vor allem im Bereich der OLY-Lifts, Strength und CrossFit-Skills, sodass die Open eher als Lehrstunde dienten –  die Open wurden innerhalb der Trainingsplanung nicht berücksichtigt. Spannend war in erster Linie, dass jedes WOD einem alles abverlangt und gleichzeitig bestehende Schwächen aufgezeigt hat. Skills die im Training noch als einfach und leicht erschienen und tausendfach geübt wurden (Double-under), waren im Wettkampf plötzlich verschwunden. Genau diese Erfahrung hat mir gezeigt, dass jeder Skill bis ins kleinste Detail beherrscht werden muss, um die Open erfolgreich zu bestehen.
13.3 (Wall-balls, DUs, Muscle-Up) war für mich das Highlight dieser Saison. Wettkampf bedeutet, dass eine entsprechende Wettkampfsituation, in der man sich mit mehreren CrossFit-Athleten gegenübersteht, geschaffen wird. 13.3 – Auswärtsfahrt  in die CrossFit Box Dresden – bot genau diese Atmosphäre und das richtige Equipment.
Bis 2014 müssen alle Skills automatisiert werden und unter Belastung funktionieren. Außerdem muss sich die Maximalkraft deutlich verbessern – nicht zu vergessen ist die Mental Capacity und der Kampf gegen den inneren Schweinehund!

Kay W. (Platz: – / -)

Erfahrungen habe ich im Bereich Technik gesammelt und dass man sich eine gute Taktik für ein WOD vorher überlenken soll (und sich daran auch halten, nicht VOLLGAS starten). Lieblings-WOD war 13.4 gefolgt von 13.1! 13.2 und 13.3 konnte ich leider nicht absolvieren.
Highlights waren die BOX-Besuche in Kassel & Nürnberg. Geile Atmosphäre, coole Leute die einen nochmal schön gepusht haben!!!
Ziele:  Technik im C&J + Snatch + Kraftwerte verbessern, Skills HSPU, Muscle Ups, One-Legged-Squat drillen. Jedes CF-Event mitnehmen -> French Throwdown & Cry Me A River. Gesund bleiben & own box

Markus K. (Platz 15 / 376)

„Learning by doing.“ Man kann viel planen oder vorher analysieren, aber am Ende muss man sich der Schlacht stellen und es kommt sowieso völlig anders. Gute Platzierungen brauchen einfach Zeit. Es ist völlig normal zu Beginn Lehrgeld zu bezahlen. Jede Verbesserung muss hart erarbeitet werden und den Vorsprung der Top CrossFitter wird man nicht sehr schnell aufholen können. Weiterhin muss unbedingt an der allgemeinen Ausdauer gearbeitet werden.
Highlights: Jenny LaBaws Kampfleistung (Beinfraktur, konnte nur ein Bein belasten), Jesse Frenchs Score (ohne Finger), Stephanie Godutis 240 reps @ 13.3 (hochschwanger!) und Rockys Leistung im ersten WOD (spontan angemeldet, noch nie gerissen, aber schafft bei 13.1 15 reps mit 60kg Snatch) – Allgemein ist es schön zu sehen, wie die Leute über sich hinauswachsen und Leistungen erbringen, an die sie selber kaum geglaubt haben.
Ziele: weiterhin Erfahrung im CrossFit sammeln, Teilnahme French Throwdown, Finale CMAR und Volkslauf im Sommer (5k Run unter 22min).

Final Score

Als blutiger Anfänger hat man viel Potential nach oben und daher sind wir alle optimistisch im Hinblick auf die Saison 2014. Noch elf Monate bis 14.1!

Von |2018-02-10T10:32:45+00:0011.04.2013|Competitions|0 Kommentare

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